Chronik

Das organisierte Kleingartenwesen in Dortmund begann ...

1906 mit der Gründung des Dortmunder Gartenbauvereins, heute „Dortmunder Schrebergartenverein 1906“ e.V.
1912 folgte der Verein „Erholung“.
1921 folgten die Vereine „Brackel“, „Dortmund-Nord“, „Flora"
1929 Der „Kreisverband der Kleingartenvereine Dortmund und Umgebung“ ändert seinen Namen in „Kleingärtnerverband Dortmund“.
1930 Der erste Generalpachtvertrag mit der Stadt wird abgeschlossen.
1933 Gleichschaltung und Anschluss an den Reichsbund und Reichsnährstand mit der Bezeichnung: „Stadtgruppe Dortmunder Kleingärtner im Reichsbund der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands“ e.V.
1945 Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es in Dortmund 33 organisierte Kleingärtnervereine. Der Verband konstituierte sich neu und heißt: „Stadtverband Dortmund der Kleingärtner“ e.V.
1949 Am 16. Juni wird der bestehende Generalpachtvertrag neu gefasst.Diese Neufassung wird die Basis für die Verbandsarbeit.
1954 Änderung des Generalpachtvertrages am 15. Februar. Nun sind die Vereine für die Unterhaltung der Besatzstücke in den Daueranlagen selbst zuständig.
1967 Am 15. April erfolgte die Beschlussfassung zum Bau eines Verbandshauses. Bereits am 21. November wurde das Richtfest gefeiert.
1968 Die Geschäftsstelle des Stadtverbandes wird von der Olgastraße zur Akazienstr. 11 in Dortmund-Wambel verlegt. Am 21. Juni wurde das „Haus der Kleingärtner“ offiziell eingeweiht.
1975 Der Rat der Stadt erkennt den Stadtverband als „Träger öffentlicher Belange“ an.
1977 Am 20. Juni wird ein neuer Generalpachtvertrag abgeschlossen. In ihm wird u. a. das Selbstbestimmungsrecht für die Erhaltung und Pflege aller Kleingartenanlagen dem Stadtverband übertragen.
1979 Die 100. Kleingartenanlage im Stadtverband wird übergeben.
1981 Der Versammlungsraum im Haus der Kleingärtner wird erweitert.
1985 Änderung des Generalpachtvertrages:
Dem Stadtverband wird die Verantwortung für die Verwaltung der Pachteinnahmen für die Kleingärtnervereine, deren Anlagen auf städtischem Gelände liegen, sowie die Erhaltung und Pflege der Anlagen übertragen.
1988 Änderung des Generalpachtvertrages: Dem Stadtverband wird die Verantwortung für die Verwaltung der Pachteinnahmen für die Kleingärtnervereine, deren Anlagen auf städtischem Gelände liegen, sowie die Erhaltung und Pflege der Anlagen übertragen.
1990 Die Mehrheitsfraktion des Rates verleiht dem Stadtverband für seine beispielhafte Mitwirkung an der Gestaltung des bürgerlichen Lebens den „Fritz Henßler-Preis“.
1998 Eine Zusatzvereinbarung zum Generalpachtvertrag wird abgeschlossen. Sie dient der Verwaltungsvereinfachung. So werden u.a. Darlehensvergabe, Verwaltung aller Grabelandflächen, geregelte Entsorgung in den Gärten und die Zahlung eines Finanzausgleichs neu geregelt.
2000 Die 118. Gartenanlage Bodelschwingh wird dem Stadtverband übergeben. Die Ehegattenmitgliedschaft wird eingeführt.
2005 Umbenennung des Stadtverbandes in „Stadtverband Dortmunder Gartenvereine“ e.V.
2006 Das organisierte Kleingartenwesen in Dortmund feiert seinen 100. Geburtstag. Die älteste Gartenanlage „Schrebergarten 1906“ wird 100 Jahre alt.
2007 Das 1. Frühlingsfest findet auf der Akazienstraße, rund um das „Haus der Gartenvereine“ statt.
2009 Das Frühlingsfest hat eine Neuauflage - das 2. Frühlingsfest findet statt.
2011 Der Stadtverband wird 90 Jahre alt. Am Tag des Gartens, am 19. Juni wird gleichzeitig das 3. Frühlingsfest gefeiert.
2012 Die Arbeiten für den 3. Gartenpark in Dortmund, den Gartenpark „Innenstadt-West“ beginnen. Zu diesem Gartenpark gehören die Gartenanlagen „Oberdorstfeld“, „Glück-Auf“, „Funke-Höh“ und „Kortental“.