Bewirtschaftung

Gründüngung

Durch die Anwendung einer Gründüngung wird der Boden mit Stickstoff und mit organischer Substanz versorgt. Zur Regeneration oder Aktivierung des Bodens ist eine ganzjährige Gründüngung möglich. Gut geeignet sind Mischungen. Gründüngungen werden als Vor- oder Nachsaat angebaut. Die Gründüngung bleibt möglichst bis zum Blühen stehen, wird dann geschnitten und als Mulch verwendet.

Welche Vorteile habe ich durch eine Gründüngung?

Der Boden wird mit Stickstoff und später mit organischer Substanz versorgt.
Manche Gründüngungspflanzen (Leguminosen/Schmetterlingsblütler) binden Stickstoff aus der Luft.
Einige Gründüngungspflanzen haben ein tiefgehendes Wurzelwerk.
Unterdrückung von unerwünschten Wildkräutern.
Freies Gartenland wird gut beschattet und trocknet nicht so schnell aus.
Die Kulturpflanzen wachsen in einem gesunden Boden und sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge.

Welche Pflanzen eignen sich für eine Gründungung?

z.B.: Kleearten, Luzerne, Phacelia, Erbsen, Lupinen, Sonnenblumen und ölrettich.

Wann wird eine Gründüngung durchgeführt?

Gründüngung, die über den Winter abfriert, muss rechtzeitig bis Mitte August gesät werden. Zu den nicht winterharten Gründüngungspflanzen zählen Sommerwicke, Phacelia, Erbsen, Sonnenblumen, ölrettich und Gelbsenf.
Zu den winterharten Gründüngungspflanzen zählen Roggen, Zottelwicke und Winterraps.