7. Spielplatzwettbewerb in Dortmunder Gartenanlagen 2017

Aufruf zum Wettbewerb

Wir freuen uns, den Spielplatzwettbewerb, der im Wechsel mit dem Einzelgarten- und dem Anlagenwettbewerb alle drei Jahre stattfindet wieder ausschreiben zu dürfen.

In den Jahren 2015 und 2016 haben viele Dortmunder Gartenvereine ihre Spielbereiche durch Neu- oder Umgestaltung wesentlich verbessert oder erweitert, andere Vereine haben den guten Standard erhalten. Auch für 2017 sind viele Neuanlagen und Erweiterungen geplant.

Das Angebot von attraktiven Spielbereichen in den Gartenvereinen steigert das Ansehen und den Wert der Anlagen in der Öffentlichkeit und besonders für junge Familien. Umso erfreulicher ist es, dass sich immer mehr Gartenvereine für moderne, abwechslungsreiche und sichere Spielplätze einsetzen.

Aus diesem Grund freut sich der Stadtverband Dortmunder Gartenvereine, in diesem Jahr den Wettbewerb wieder auszuloben unter dem Motto:

Spielplatzwettbewerb 2017
unter dem Motto
„Spielend in die Zukunft – Spielplätze in Dortmunder Gartenanlagen“


Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen und zahlreiche Anmeldungen zum Wettbewerb!

Bewertungskriterien sind dabei u.a.: der optische und sicherheitstechnische Zustand der Spielgeräte, Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstände, Zustand und Funktionalität des Eingangsbereichs und der Randbepflanzung, ökologische Aspekte und der Spielwert der Geräte und Flächen.

Anmeldung
Die Anmeldung muss bis zum 31. März 2017 schriftlich an den Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e.V., Akazienstraße 11, 44143 Dortmund, erfolgen.

Bewertung
Im Mai / Juni 2017 erfolgen zunächst die Vorbegehungen, um in jedem Bezirk die drei besten Spielplätze für die Endrunde festzulegen. Die Zweite Begehung mit einer Jury aus Fachleuten erfolgt dann vorrausichtlich im August 2017. Über die genauen Termine werden die Vereine, die sich für die Endausscheidung qualifiziert haben, rechtzeitig informiert.

Preise
Pro Bezirk werden die 3 besten Spielplätze ausgezeichnet.
1. Platz: 450,-- €
2. Platz: 300,-- €
3. Platz: 250,-- €


Siegerehrung
Die Siegerehrung wird im Oktober 2017 im „Haus der Gartenvereine“ stattfinden.

Gartenfachberatung im Februar

Thema: Rasen

Bei der Fachberatung im Februar 2017 stand das grüne Aushängeschild und der Stolz eines jeden Gärtners im Mittelpunkt: der Rasen. Dazu hatten wir den gelernten Landwirt und Fachberater für Boden Rüdiger Steeg von der Firma Oscorna als Referenten geladen. Total überrascht waren wir über die hohe Anzahl der Teilnehmer: über 80 Gartenfreunde kamen zu diesem interessanten, fast zweistündigen Vortrag.

Kräftig grün, dicht, belastbar und unkrautarm - so wünscht sich jeder Gärtner seinen Rasen. Dass dies nicht immer so ist, liegt an 7 Ursachen: zu viel Schatten, zu saurer Boden, Konkurrenz mit anderen Pflanzen, Bodenverdichtung, fehlende bedarfsgerechte Ernährung des Bodens (Düngermangel), fehlendes biologisches Verhältnis im Boden (Humusmangel) und - ungeduldige Gärtner!

Im Schrebergarten sollte zu viel Schatten zumeist kein gravierendes Problem sein; schließlich sollte jeder Gärtner bereits bei der Anlage seiner Parzelle darauf achten, welche Pflanzen viel Sonne mögen und welche nicht - und Rasen mag Sonne.

Dagegen können die anderen Ursachen für Rasenprobleme vom Gärtner positiv beeinflusst werden. Der ideale Boden für die meisten Pflanzen und auch für den Rasen ist leicht sauer bis neutral mit einem pH-Wert zwischen sechs und sieben. Ist der Boden dagegen zu sauer (niedriger ph-Wert), so kann sich das Moos gut ausbreiten. Den pH-Wert kann jeder leicht selbst ermitteln: mit einem pH-Bodentest aus dem Fachgeschäft (ca. 5 Euro) oder z. B. bei Scheiper Mühle oder durch eine aufwändigere Bodenanalyse bei der Landwirtschaftskammer NRW. Die Zugabe von Kalk erhöht zwar den ph-Wert des Bodens, holt dabei aber die letzten Reserven aus dem Boden und löst das eigentliche Problem nicht.

Die Konkurrenz mit anderen Pflanzen kennt jeder Gärtner, weil die Rasenränder meistens schlechter aussehen als die mittige Fläche. Die Ursache liegt meistens in benachbarten Pflanzen (z. B. Bäumen), die sich ihre Nahrung dadurch holen, indem sie ihre Wurzelausläufer unter den Rasen schieben. Abhilfe hilft hier ein größerer Abstand zum Rasen, indem z. B. die Baumscheibe vergrößert wird.

Zu stark verdichteter Boden vermindert bzw. verhindert die Versickerung des Regens und führt somit zu Staunässe und zu Verlust von Stickstoff im Boden. Dies führt wiederum zur Pilzbefall- und Unkrautvermehrung. Verdichteten Boden kann man z. B. daran erkennen, dass der Löwenzahl sich hier gerne niederlässt. Löwenzahn findet man selbst auf geteerten Flächen, nicht aber auf lockerem, gesundem Boden.

Düngermangel sollte ein Gärtner nicht durch mineralischen (anorganischen) Dünger (NPK-Dünger) beheben. Mineraldünger enthalten überwiegend Salze, die keiner Pflanze und keinem Boden gut tun. Salze zerstören die mikrobielle Aktivität des Bodens! Alle Gärtner sollten ausschließlich organischen Dünger benutzen. Der beste und günstigste organische Dünger ist der selbst erzeugte Kompost ("das Gold des Gärtners").

Humusmangel beeinträchtigt die Fruchtbarkeit des Bodens. Vor 150 Jahren betrug der Humusgehalt im Boden noch 15 %. Heute liegt der Humusgehalt meist nur noch bei 4,5 %. In einem humusarmen Boden befinden sich nur 15 Würmer pro Kubikmeter. In einem humusreichen Boden dagegen bis zu 600 Würmer. Da jeder Wurm ca. 20 g Humus pro Jahr erzeugt, erkennt man leicht, wie wichtig ein humusreicher Boden für die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Bodens ist.

Eine Folge von den zuvor genannten Ursachen ist die Verbreitung von Unkräutern wie Weißklee und Moos im Rasen, da diese - im Gegensatz zum Rasen - auch mit Mangelböden zurechtkommen. Der Gärtner sollte sich jetzt nicht fragen, was er gegen die Unkräuter machen kann (z. B. durch Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln), sondern was er für den Boden machen kann. Sinnvoll ist also nicht die Bekämpfung der Unkräuter, Pilze und sonstigen unerwünschten Pflanzen, da dies die eigentlichen Ursachen nicht ändert. Sinn macht nur, für einen ph-neutralen, lockeren, humosen Boden zu sorgen, auf dem organisch gedüngter Rasen wächst.

Da ein gesunder Rasen nur auf einem gesunden Boden wächst, empfiehlt Rüdiger Steeg die regelmäßige Aufbereitung des Bodens mit Oscorna-BodenAktivator sowie die 3-malige Düngung des Rasens im Frühjahr, Sommer und Herbst mit einem natürlichen Rasendünger wie Oscorna-Rasaflor Rasendünger. Zur Düngung kann selbstverständlich auch Kompost genutzt werden.

Herr Steeg gab dann noch Tipps zur richtigen Rasenpflege: Der erste Schnitt sollte erst dann erfolgen, wenn der Rasen wächst - das ist meist Ende März bis April der Fall. Rasen wächst nur, wenn die Tagestemperaturen über 10 Grad und die Nachttemperaturen nicht unter 5 Grad liegen. Durch regelmäßiges und häufiges Mähen wird der Rasen immer dichter. Wenn dabei maximal 2 bis 3 cm abgeschnitten werden, braucht der Rasenschnitt als Mulchschicht im Sommer nicht aufgefangen zu werden, sondern kann liegen bleiben. Die Schnitthöhe sollte auf mindestens 4 cm, im Sommer sogar auf 5 bis 6 cm eingestellt werden. Die Messer des Rasenmähers sollten immer scharf sein. Der Schliff der Messer sollte durch einen Fachmann vorgenommen werden.

Der Rasen sollte selbst bei heißem Wetter nicht täglich, sondern nur einmal in der Woche möglichst morgens in der Frühe oder am frühen Abend (nie in der heißen Mittagssonne) ausgiebig gewässert werden (2 Kubikmeter Wasser auf 100 Quadratmeter Rasenfläche), damit die Rasenwurzeln in die Tiefe wachsen.

Bei einer Rasenneusaat muss die Fläche einen Monat lang immer feucht gehalten werden, damit die Saat aufgehen kann. Ideal sind dauerhafte Bodentemperaturen von mindestens 10 Grad; zu hohe Temperaturen in den Sommermonaten sind dagegen ungeeignet. Daher sind die Monate April/Mai oder der Herbst der beste Zeitpunkt für die Aussaat.

Eine Regenerierung von schadhaftem Rasen erfolgt am besten an einem einzigen Tag im April oder September. Dabei wird der Rasen zunächst sehr kurz gemäht (ca. 3 cm Schnitthöhe) und anschließend längs, quer und diagonal vertikutiert. Danach werden der BodenAktivator (20 kg pro 100 m²), der Rasendünger (10 kg pro 100 m²) und eine Nachsaat in guter Qualität auf die gesamte Fläche (nicht nur an den kahlen Stellen) aufgebracht. Auch die Nachsaat muss einen Monat lang immer feucht gehalten werden. Während dieser Zeit sollte der Rasen mit der größten Schnitthöhe und ohne Fangkorb gemäht werden.

Einladung zur Gartenfachberatung am Freitag, den 10. Februar 2017 um 18:00

Ort: "Haus der Gartenvereine", Akazienstraße 11, 44143 Dortmund
Thema: Rasen

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
ob gepflegtes Schmuckstück, private Erholungsoase oder Spielwiese für die ganze Familie - über einen gepflegten Rasen freut sich jeder Gartenbesitzer. Aber so ein Erfolgserlebnis erfordert die richtige Pflege des Rasens.
Gesunder Rasen wächst nur auf gesundem Boden. Um unerwünschte Moosflecken, Wurzelfilz, abgestorbene Stellen und Wachstumsstörungen zu vermeiden, müssen die Ursachen behoben werden. Diese liegen fast immer an einer unzureichenden Ernährung oder an falscher Pflege. Hierzu zählen u. a. Staunässe, Übersäuerung, geringes Bodenleben und vieles mehr. Darüber wird uns Rüdiger Steeg von der Firma Oscorna berichten und uns mit Rat zur Seite stehen.
Eingeladen sind alle Gartenfreunde und interessierte Bürger.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Für Getränke, einen kleinen Snack und einen angenehmen Aufenthalt sorgt unser Serviceteam.

Ihr Stadtverband Dortmunder Gartenvereine

Die Fachberatung im Stadtverband Dortmunder Gartenvereine lädt zu seiner jährlichen Lehrveranstaltung „Praktischer Obstbaumschnitt“ ein.

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
auch Im März 2017 werden wir wieder die Lehrveranstaltung „Praktischer Obstbaumschnitt“ in vier verschiedenen Gartenanlagen durchführen.
Hierbei bieten wir den Mitgliedern unserer Gartenvereine und anderen Interessenten die Gelegenheit, sich mit der Praxis im Obstbaumschnitt vertraut zu machen.
Dabei wird Ihnen praxisnah demonstriert, wie ein Pflanz-, Erziehungs- oder Überwachungsschnitt durchgeführt wird.

Veranstaltungstag ist der Samstag, 11. März 2017.

Uhrzeit

Gartenanlage

Referent

10:00 „Otto Hue “, Steinkühlerweg 76, Dortmund – Hörde Gärtnermeister Werner
10:00 „Dortmund- Nord“, Eberstraße 46, Dortmund – Mitte Dipl. Ing. Frank Gerber
13:00 „Im Rauhen Holz“, Unten im Felde 40, Dortmund - Lütgendortmund Gärtnermeister Werner
13:00 „Zur Quelle“, Stockumer Straße 133 a, Dortmund – Renninghausen Dipl. Ing. Frank Gerber

Die schönsten Kleingärten in Dortmund 2016

Siegerehrung „Einzelgartenwettbewerb“ der Dortmunder Gartenvereine

Alle drei Jahre werden die schönsten Kleingärten in Dortmund prämiert. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, die in einem der 118 Dortmunder Kleingartenvereine aktiv sind. Vorrausetzung: es müssen sich mindestens 6 Gärtner je Verein dem Wettbewerb stellen. Prämiert werden dann die 3 schönsten Gärten je Verein. Bewertungskriterien waren:
Stand der Obstgehölze, Stand der Gemüsekulturen, Stauden und Blumen, Kompostierung und ökologische Kleinmaßnahmen.

In diesem Jahr wurden 105 Kleingärtner aus 35 Vereinen für ihre gärtnerischen Leistungen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand, verteilt auf drei Abende, im Haus der Gartenvereine in Dortmund Wambel, vom 18.-20.10.2016 statt. Jeweils um 18.00 Uhr eröffnete Frau Edelgard Möller, die Vorsitzende des Stadtverbands, die Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache an die Gäste. Bevor es bei der Siegerehrung spannend wurde, konnten sich alle vorher am reichhaltigen Buffet stärken.

Neben einer Urkunde erhielten die Sieger Gutscheine im Wert von 150,00€, 75,00€ bzw. 50,00€ (1., 2, bzw. 3.Platz) für Baumschulware oder Gartenzubehör. Die Preise überreichten Frau Möller und die Schriftführerin des Stadtverbandes Brigitte Gerold-Bungart.
Durch den Wettbewerb möchte der Stadtverband die besonderen Leistungen der Kleingärtner würdigen und das Gemeinschaftsgefühl der Vereinsmittglieder und die Identifikation mit der Kleingartenanlage stärken.
Alle Teilnehmer am Wettbewerb haben sich sehr über die Ehrung gefreut und verbrachten einen sehr geselligen Abend. Der Stadtverband hofft auf intensive Beteiligung bei den kommenden Wettbewerben.